Systemintegration · Schnittstellen · Enterprise Application Integration

Systemintegration, die hält.

Gewachsene IT-Landschaften bestehen selten aus einem System, sondern aus vielen – ERP, CRM, Shop, Datenbanken und Eigenentwicklungen, die alle miteinander reden müssen. Wir bringen diese Welten verlässlich zum Zusammenspiel: über moderne APIs, ereignisgesteuerte Architekturen und etablierte Standards, im laufenden Betrieb und ohne Bruch.

Warum Integration zählt

Wenn Systeme nicht zusammenspielen.

Daten doppelt pflegen, nächtliche Stapelläufe abwarten, Bestände, die nie ganz stimmen – das sind keine technischen Randthemen, sondern tägliche Reibung im Geschäft. Genau hier setzt durchdachte Systemintegration an.

In den meisten Unternehmen ist die IT über Jahre gewachsen. Ein ERP bildet das Rückgrat, daneben stehen ein CRM, ein oder mehrere Online-Shops, Lager- und Versandsysteme, eine Buchhaltung und nicht selten eine Handvoll selbst entwickelter Werkzeuge. Jedes System ist für sich sinnvoll – doch erst, wenn sie sauber miteinander verbunden sind, entsteht ein durchgängiger Prozess statt einer Kette manueller Übergaben.

Fehlt diese Verbindung, zahlen Unternehmen einen stillen Preis: Mitarbeitende übertragen Daten von Hand, Informationen liegen in verschiedenen Systemen unterschiedlich vor, und Entscheidungen beruhen auf Zahlen vom Vortag. Schnittstellen, die einst schnell zusammengesteckt wurden, werden zur Blackbox, die niemand mehr anfassen möchte.

Gute Integration löst das nicht mit einem großen Wurf, sondern mit Klarheit: Welche Daten gehören wem, wann müssen sie wo verfügbar sein, und was passiert, wenn ein System einmal nicht antwortet? Aus diesen Fragen entsteht eine Landschaft, in der Informationen verlässlich fließen – sichtbar, überwacht und reproduzierbar.

Wir bringen genau diese Erfahrung mit. Unsere Wurzeln liegen in klassischer Enterprise-Integration (Herkunft u. a. BizTalk); heute setzen wir das Erlernte mit modernen, wartbaren Mitteln um – sauberen APIs, ereignisgesteuerten Abläufen und nachvollziehbarem Monitoring.

Was wir tun

Schnittstellen, die tragen.

Drei Schwerpunkte, ein Ziel: eine Systemlandschaft, in der Daten zuverlässig und nachvollziehbar dorthin gelangen, wo sie gebraucht werden.

— 01 / Schnittstellen

APIs & Schnittstellen

Wir entwerfen und entwickeln Schnittstellen, die sauber dokumentiert, versioniert und belastbar sind – vom internen Datenaustausch bis zur Anbindung externer Partner und Dienstleister.

  • REST-, GraphQL- & SOAP-Schnittstellen
  • Mapping, Validierung & Fehlerbehandlung
  • Sichere Authentifizierung & Versionierung
— 02 / Standards

SAP- & EDI-Anbindung

Etablierte Unternehmensstandards sind unser Zuhause. Wir verbinden SAP und den elektronischen Datenaustausch zuverlässig mit Ihrer übrigen Welt – über die Formate, die Ihre Partner vorgeben.

  • SAP über IDOC, BAPI/RFC & OData
  • EDI mit Partnern & Marktplätzen
  • Transport über AS2 & gängige Protokolle
— 03 / Architektur

Ereignisgesteuerte Architektur

Statt auf nächtliche Stapelläufe zu warten, reagieren Systeme auf Ereignisse, sobald sie eintreten. Das hält Bestände, Aufträge und Status nahezu in Echtzeit konsistent.

  • Events, Messaging & Warteschlangen
  • Entkoppelte, skalierbare Datenflüsse
  • Wiederholbarkeit & verlässliche Zustellung

Unser Vorgehen

Vom Ist-Zustand zum sauberen Fluss.

Integration ist Handwerk. Wir gehen strukturiert vor – nachvollziehbar in jedem Schritt, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden.

— Schritt 01

Verstehen & aufnehmen

Wir kartieren Ihre Systeme, Datenflüsse und Geschäftsprozesse, identifizieren Bruchstellen und klären, welche Informationen wann wo verfügbar sein müssen – die Grundlage jeder belastbaren Integration.

— Schritt 02

Entwerfen & abstimmen

Auf dieser Basis entwerfen wir die Zielarchitektur: passende Schnittstellen, Standards und Ereignismodelle, klare Verantwortlichkeiten für Daten und eine Strategie für Fehlerfälle – abgestimmt mit Ihren Fachbereichen.

— Schritt 03

Umsetzen im Parallelbetrieb

Neue Schnittstellen entstehen schrittweise und laufen zunächst parallel zur Bestandswelt. So lässt sich jeder Datenfluss gegen die Realität prüfen, bevor er produktiv geht – ohne Risiko für den Betrieb.

— Schritt 04

Überwachen & betreiben

Integration endet nicht mit dem Go-live. Monitoring, Protokollierung und klare Alarmierung machen Datenflüsse sichtbar – und sorgen dafür, dass Probleme auffallen, bevor sie im Geschäft ankommen.

Verlässlichkeit

Erprobt an kritischen Landschaften.

Wir arbeiten dort, wo Integration wirklich zählt – in gewachsenen, unternehmenskritischen IT-Landschaften, in denen Ausfälle keine Option sind. Über viele Jahre haben wir Schnittstellen- und Integrationsplattformen aufgebaut, betrieben und behutsam modernisiert, ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen.

Welche Häuser uns langfristig vertrauen, zeigen wir auf der Startseite. Ein Eindruck davon, wie wir arbeiten – verbindlich, tief und auf Dauer.

Häufige Fragen

Gut zu wissen.

Welche Systeme binden Sie an?
Praktisch alles, was eine Schnittstelle besitzt oder bekommen kann: ERP- und CRM-Systeme, Online-Shops und Marktplätze, Datenbanken, Lager- und Versandsysteme, Buchhaltung sowie individuelle Eigenentwicklungen. Wir arbeiten mit modernen APIs (REST, GraphQL) ebenso wie mit etablierten Standards (SOAP, EDI, IDOC, AS2) – und binden Partner und Dienstleister über die Formate an, die diese vorgeben.
Können Sie SAP anbinden?
Ja. SAP-Anbindungen gehören zu unseren häufigsten Aufgaben. Wir integrieren über IDOC, BAPI/RFC sowie moderne REST- und OData-Schnittstellen und bilden Geschäftsprozesse – etwa Aufträge, Lieferungen, Stammdaten oder Rechnungen – sauber zwischen SAP und Ihren übrigen Systemen ab, inklusive Mapping, Validierung und nachvollziehbarem Monitoring.
Echtzeit oder Batch?
So zeitnah wie sinnvoll, so robust wie nötig. Wo Prozesse es erfordern, setzen wir auf ereignisgesteuerte Integration in nahezu Echtzeit, damit Bestände, Aufträge und Status ohne Verzögerung übereinstimmen. Wo Massenverarbeitung oder Vorgaben von Partnern es nahelegen, bleibt der geplante Lauf das richtige Mittel. Entscheidend ist nicht die Mode, sondern Zuverlässigkeit und Nachvollziehbarkeit.
Geht das im laufenden Betrieb?
Ja, das ist der Normalfall. Unternehmenskritische Systeme lassen sich nicht abschalten, also integrieren und modernisieren wir schrittweise: neue Schnittstellen laufen zunächst parallel, werden gegen die Bestandswelt geprüft und erst nach Freigabe scharf geschaltet. So bleibt der Betrieb stabil, während die Landschaft Stück für Stück besser wird.

Nächster Schritt

Bringen wir Ihre Systeme zum Zusammenspiel.

Schildern Sie uns kurz Ihre Ausgangslage – welche Systeme verbunden werden sollen und woran es heute hakt. Wir ordnen ein und sagen ehrlich, ob und wie wir helfen können.